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In Wirklichkeit…

… trägt das Kind den Schlüssel zu seinem rätselhaften individuellen Dasein von allem Anfang an in sich. Es verfügt über einen inneren Bauplan der Seele und über vorbestimmte Richtlinien für seine Entwicklung. Das alles aber ist zunächst äußerst zart und empfindlich, und ein unzeitgemäßes Eingreifen des Erwachsenen mit seinem Willen und seinen übertriebenen Vorstellungen von der eigenen Machtvollkommenheit kann jenen Bauplan zerstören oder seine Verwirklichung in falsche Bahnen lenken.

Maria Montessori

Kinder entwickeln sich in den ersten Lebensjahren so schnell wie in ihrem gesamten Leben nie wieder. Sie erlernen Essen, Gehen, Sprechen, Gefühle erleben, soziale Kontakte knüpfen, die Welt mit eigenen Augen sehen und noch Vieles mehr.

Wir als Team sehen unsere Aufgaben darin, die uns anvertrauten „kleinen Menschen“ bei diesem Prozeß nach der Pädagogik Maria Montessoris zu begleiten und zu unterstützen. So wollen wir jedem Kind den größtmöglichen Freiraum geben den es braucht, um sich autonom und individuell entwickeln zu können.

Der inklusive  Ansatz

„Das Kind soll in seiner Einzigartigkeit als Mensch anerkannt und wertgeschätzt werden.  Jedes Kind hat Bedürfnisse, die es befriedigen möchte. Individuell wollen wir als Team darauf eingehen und beobachten, wo das Kind steht und wie wir es unterstützen können, damit es relativ selbständig das erreicht, was es möchte. Ganz egal, ob es ein Kind mit oder ohne Behinderung ist.

Die Eingewöhnung

„Das Kind gibt das Tempo vor und bekommt die Zeit, die es braucht.“ Eine feste Eingewöhnungszeit wird es nicht geben, denn der Zeitraum kann je nach Kind und Alter länger oder kürzer sein. Diese Zeit wird mit den Eltern gemeinsam gestaltet, denn uns ist es wichtig, dass es den Eltern und Kindern dabei gut geht. Ein kontinuierlicher Ablauf erleichtert das Eingewöhnen. Bitte planen Sie vor Ihrem Arbeitsbeginn genug Zeit für die Eingewöhnung ein, da diese schneller und problemloser von statten geht, wenn es keinen Zeitdruck gibt.

Pädagogische Ziele: „Hilf mir es selbst zu tun.“

Weitere Ziele in unserer Arbeit unter Berücksichtigung des Bildungsauftrages des Landes Schleswig Holsteins sind:
Essen lernen

  • Geborgenheit, Vertrauen und emotionale Sicherheit
  • Freispielzeit – Spielen ist lernen
  • Motorische Entwicklung – Bewegung (Grob- und Feinmotorik)
  • Beobachtung
  • Sprachentwicklung
  • Hinführen zum selbständigen Essen (Übung des täglichen Lebens, Rituale und Regeln)
  • Feste und Feiern
  • Kognitive Entwicklung
  • Sauberkeitserziehung
  • Körperpflege
  • Elternarbeit